FV Meppen 1888 e. V.

Praxis

Schleie

Art: Schleie

Wissenschaftlicher Name: Tinca tincaDeutsche lokale Trivialnamen: Schlei, 

Überordnung: Ostariophysi
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)

Die Schleie (Tinca tinca; auch der Schlei) gehört zu den Karpfenartigen (Cypriniden) und lebt überwiegend am Grund langsam strömender oder stehender Gewässer.

Herkunft und Verbreitung:

Sie kommt praktisch in ganz Europa mit Ausnahme von Griechenland, dem schottischen Hochland und Nordskandinavien[1] und im gemäßigten Asien vor. Als Herkunft der Schleie gelten Europa, Kleinasien und Westsibirien.

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Fisch des Jahres 2010

Die Karausche

Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF), das Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) haben die Karausche zum Fisch des Jahres 2010 gewählt. Damit soll ein wenig bekannter, aber dennoch interessanter Fisch der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Zudem soll darauf hingewiesen werden, dass die Karausche durch Gefährdung und Verlust ihrer Lebensräume in unseren heimischen Gewässern immer seltener wird.

Karausche Foto

Dieses Bild basiert auf dem Bild Karausche aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Piet Spaans.

Die Karausche ist eine äußerst genügsame und robuste Fischart. Bevorzugt lebt sie in kleinen, pflanzenreichen und stehenden Gewässern, kann aber auch in Flüssen mit geringer Strömungsgeschwindigkeit und im Brackwasser vorkommen. Aufgrund ihrer hohen Anpassungsfähigkeit ist sie selbst in kleinsten, sauerstoffarmen und verschlammten Dorftümpeln zu finden. Wenn das Gewässer austrocknet, kann sich die Karausche im Schlamm vergraben und einige Tage überleben. Sie kann bis zu fünf Tage ohne Sauerstoff auskommen und gilt deshalb im Tierreich als „Meister im Luftanhalten".

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Zander

Art: Zander

Wissenschaftlicher Name: Sander lucioperca
Deutsche lokale Trivialnamen: Sandbarsch, Sandart, Saumert, Sandel, Schiel, Schill, Amaul, Candat, Hechtbarsch, Schindel,

Überordnung: Stachelflosser (Acanthopterygii)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Echte Barsche (Percoidei)
Familie: Echte Barsche (Percidae)
Gattung: Sander


Der Zander (Sander lucioperca, Syn.: Stizostedion lucioperca, Lucioperca sandra), auch Sander, Schill, Hechtbarsch, Zahnmaul oder Fogasch genannt, gehört zur Familie der Barsche (Percidae). Er ist der größte im Süßwasser lebende Barschartige Europas. Er lebt in Europa vom Stromgebiet des Rhein bis zum Ural und in Westasien in der nordwestlichen Türkei und rund um das Kaspische Meer. Zander kommen auch im Brackwasser der gesamten Ostsee vor. Sie fehlen im nördlichen Teil der skandinavischen Halbinsel, auf der Halbinsel Jütland, im äußersten Norden Russlands, in Italien und in der südlichen Balkanhalbinsel. Nach Besatzmaßnahmen hat er sich auch in westeuropäischen Gewässern ausgebreitet.

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Wels

Art: Wels

Wissenschaftlicher Name: Silurus glanis
Deutsche lokale Trivialnamen: Waller, Weller, Scheid, Scheiden, Scharn, Schaden,

Teilklasse: Echte Knochenfische (Teleostei)

Überordnung: Ostariophysi
Ordnung: Welsartige (Siluriformes)
Familie: Echte Welse (Siluridae)
Gattung: Silurus

Foto Wels Dieter Florian
Der Europäische Wels oder Flusswels (Silurus glanis) ist der größte reine Süßwasserfisch Europas und neben dem Aristoteleswels (Silurus aristotelis) die einzige europäische Art aus der Familie der Echten Welse (Siluridae). Regional wird er auch als Waller oder Schaidfisch sowie mit zahlreichen Abwandlungen dieser Namen bezeichnet. Welse sind vorwiegend nacht- und dämmerungsaktive Raubfische, die sich vorwiegend von lebenden und toten Fischen, aber auch von Wirbellosen und gelegentlich von kleinen Wasservögeln und Säugetieren ernähren. Ihre Aktivität ist im Jahresverlauf stark von der Temperatur und der Verfügbarkeit von Beutetieren abhängig und erreicht im Frühjahr nach der Winterruhe sowie im Spätherbst nach dem Ablaichen ein Maximum.

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Ukelei

Art: Ukelei

Wissenschaftlicher Name: Alburnus alburnus
Deutsche lokale Trivialnamen: Laube, Uckelein, Okel, Wieting, Ückele,

Foto Ukelei Piet Spaans



Überordnung: Ostariophysi
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
Unterfamilie: Leuciscinae
Gattung: Alburnus

Der Ukelei (Alburnus alburnus, ehemals auch Cyprinus alburnus), auch Ablette und Laube genannt, gehört zu den karpfenartigen Fischen (Cyprinidae). Er hat einen schlanken Körper mit seitlich abgeflachtem Schwanzstiel. Lauben werden 12 bis 15 Zentimeter lang, selten bis 25 Zentimeter. Das Maul ist stark oberständig. Der Rücken zeigt eine grün-graue Farbe, Seiten und Bauch haben einen silbernen Glanz. Die Flossen sind etwas dunkler als der Rücken. Eine Besonderheit des Ukelei ist, dass die Schuppen sehr locker in der Haut sitzen und deshalb leicht verloren gehen.

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