FV Meppen 1888 e. V.

Recht und Gesetz

Ausführungsbestimmungen

Ausführungsbestimmungen zum Niedersächsischen Fischereigesetz

(AB-Nds.FischG)

 

Das am 1.3.1978 in Kraft getretene Niedersächsische Fischereigesetz vom 1.2.1978 (Nds. GVBl. S. 81) ersetzt die bisher noch gültig gewesenen Fischereigesetze der früheren Länder Braunschweig, Oldenburg und Preußen. Es wird dazu folgendes angeordnet:

I. Fischereikundlicher Dienst
(1) Die Aufgaben des Fischereikundlichen Dienstes (§ 60) nehmen wahr:
a) für die Fischerei in Küstengewässern das Staatliche Fischereiamt in Bremerhaven,
b) für die Fischerei in Binnengewässern das Landesverwaltungsamt (Dez. S. 5).

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Binnenfischereiordnung

Verordnung über die Fischerei in Binnengewässern (Binnenfischereiordnung)

vom 6. Juli 1989


Auf Grund des § 44 Abs. 3, der §§ 47 und 53 Abs. 1 Nrn. 1 bis 9, 11, 12 und Abs. 3 des Niedersächsischen Fischereigesetzes (Nds. FischG) vom 1. Februar 1978 (Nieders. GVBl. S. 81), geändert durch Artikel 28 des Gesetzes zur Bereinigung des niedersächsischen Straf- und Ordnungswidrigkeitenrechts vom 5. Dezember 1983 (Nieders. GVBl. S. 281), wird verordnet

Erster Abschnitt

Geltungsbereich
§ 1
Diese Verordnung gilt für den Fang von Fischen und Krebsen und den Schutz der natürlichen Lebensgemeinschaften in Binnengewässern.Für künstliche Anlagen zur Fischzucht oder Fischhaltung, die gegen den Fischwechsel abgesperrt sind, gelten nur die §§ 10 und 11.

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Niedersächsisches Fischereigesetz

Niedersächsisches Fischereigesetz (Nds.FischG.)

vom 1. Februar 1978

Das Fischereirecht in Binnengewässern

§ 1
(1) Das Fischereirecht in einem oberirdischen Gewässer (Binnengewässer) ist die ausschließliche Befugnis, in diesem Gewässer Fische und Krebse der fischereiwirtschaftlich nutzbaren Arten zu hegen, zu fangen und sich anzueignen.
(2) Das Fischereirecht steht dem jeweiligen Eigentümer des Gewässers zu. Es ist untrennbar mit dem Eigentum verbunden und kann nicht Gegenstand besonderer dinglicher Rechte sein.
(3) Tritt ein Gewässer über seine Ufer, so erstreckt sich das Recht zum Fischfang für die Dauer der Ausuferung auch auf die überfluteten Grundstücke mit Ausnahme der im Überflutungsgebiet gelegenen anderen Gewässer innerhalb ihres Bettes.

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