FV Meppen 1888 e. V.

Aland

Art: Aland

Wissenschaftlicher Name: Leuciscus idus
Deutsche lokale Trivialnamen: Nerfling, Schwarznerfling, Orfe, Goldorfe, Jeese, Kühling, Hartfisch, Mulden, Gengler, Taparre, Göse

aland

Foto Aland Piet Spaans



Überordnung: Ostariophysi
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
Unterfamilie: Leuciscinae
Gattung: Leuciscus

 

Der Aland (lat. Leuciscus idus), auch Orfe oder Nerfling genannt, ist eine Fischart aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae).

 

Merkmale
Der 30 bis 50 Zentimeter lange Aland hat einen gestreckten und seitlich abgeflachten Körper sowie ein endständiges Maul. In seinem Habitus ähnelt er dem Döbel (Leuciscus cephalus), hat aber kleinere Schuppen und eine nach innen gebogene Afterflosse.

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Aal

Art: Europäischer Aal

Wissenschaftlicher Name: Anguilla anguilla
Deutsche lokale Trivialnamen: Flußaal 

Namen für verschiedene Entwicklungsstadien: Glasaal, Steigaal, Gelbaal, Grünaal, Silberaal

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Foto Aal Ron Offermans

 



Überordnung: Echte Knochenfische (Teleostei)

Ordnung: Aalartige (Anguilliformes)

Unterordnung: Anguilloidei
Familie: Flussaale (Anguillidae)
Gattung: Flussaale (Anguilla)

 

Der Europäische Aal (Anguilla anguilla) ist eine Art der Flussaale und in ganz Europa, Kleinasien und Nordafrika beheimatet. Er hat einen schlangenförmigen, langgestreckten, drehrunden Körper. Die Rücken-, Schwanz- und Afterflosse bilden einen durchgängigen Flossensaum. In der dicken Haut sind sehr kleine Rundschuppen eingebettet.

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Giebel

Art: Giebel

Wissenschaftlicher Name: Carassius gibelio
Deutsche lokale Trivialnamen: Silberkarausche

giebel

Foto Giebel George Chernilevsky



Überordnung: Ostariophysi
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
Unterfamilie: Cyprininae
Gattung: Carassius

Der Giebel (Carassius gibelio) ist ein erst in jüngerer Zeit nach Europa eingeschleppter Karpfenfisch, der am Boden stehender oder langsam fließender Gewässer mit Pflanzenbewuchs lebt. Er ernährt sich von Pflanzen und Bodentieren aller Art. Als seine ursprüngliche Heimat gilt Zentral- und Ostasien.

Merkmale
Taxonomisch gesehen wurde der Art lange Zeit eine Ähnlichkeit mit dem Goldfisch (Carassius auratus auratus) nachgesagt, weshalb in einigen Publikationen der Giebel auch als Unterart des Goldfisches mit dem Artnamen Carassius auratus gibelio geführt wird. Erst in jüngerer Zeit wird der Giebel wieder als eigene Art betrachtet.

Die Größe eines Giebels kann 15 bis 40 cm betragen, es wurden auch schon Exemplare von über 40 cm Länge und 2 kg Gewicht gefangen.

Der Giebel hat keine Barteln. Er besitzt ein leicht unterständiges, vorstülpbares Maul und einen hochrückigen, seitlich etwas abgeflachten Körper, der bis zur Gänze beschuppt ist.

Verbreitung
Eine Besonderheit beim Giebel ist, dass die Eier der Giebel-Weibchen auch ohne Befruchtung durch ein Giebel-Männchen zu einem Jungfisch heranwachsen können. Diese Art der Fortpflanzung wird als Gynogenese bezeichnet. Es genügt, dass zum Beispiel ein Spermium eines Karpfens oder einer Karausche die Zellteilung im Ei anstößt, ohne dass die Gene des jeweiligen Fisches auf Dauer ins Ei integriert werden. Die Jungfische sind dann ausschließlich weiblich und erbgleich mit der Mutter, also Klone. 

Quelle: Wikipedia.de • http://de.wikipedia.org/wiki/Giebel_(Fisch)

Ausführungsbestimmungen

Ausführungsbestimmungen zum Niedersächsischen Fischereigesetz

(AB-Nds.FischG)

 

Das am 1.3.1978 in Kraft getretene Niedersächsische Fischereigesetz vom 1.2.1978 (Nds. GVBl. S. 81) ersetzt die bisher noch gültig gewesenen Fischereigesetze der früheren Länder Braunschweig, Oldenburg und Preußen. Es wird dazu folgendes angeordnet:

I. Fischereikundlicher Dienst
(1) Die Aufgaben des Fischereikundlichen Dienstes (§ 60) nehmen wahr:
a) für die Fischerei in Küstengewässern das Staatliche Fischereiamt in Bremerhaven,
b) für die Fischerei in Binnengewässern das Landesverwaltungsamt (Dez. S. 5).

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Binnenfischereiordnung

Verordnung über die Fischerei in Binnengewässern (Binnenfischereiordnung)

vom 6. Juli 1989


Auf Grund des § 44 Abs. 3, der §§ 47 und 53 Abs. 1 Nrn. 1 bis 9, 11, 12 und Abs. 3 des Niedersächsischen Fischereigesetzes (Nds. FischG) vom 1. Februar 1978 (Nieders. GVBl. S. 81), geändert durch Artikel 28 des Gesetzes zur Bereinigung des niedersächsischen Straf- und Ordnungswidrigkeitenrechts vom 5. Dezember 1983 (Nieders. GVBl. S. 281), wird verordnet

Erster Abschnitt

Geltungsbereich
§ 1
Diese Verordnung gilt für den Fang von Fischen und Krebsen und den Schutz der natürlichen Lebensgemeinschaften in Binnengewässern.Für künstliche Anlagen zur Fischzucht oder Fischhaltung, die gegen den Fischwechsel abgesperrt sind, gelten nur die §§ 10 und 11.

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